Der moderne Immobilieneigentümer setzt sich eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach. Das ist in vielen Fällen klug, denn mit einmaligen Kosten lassen sich so dauerhaft laufende Kosten für Strom reduzieren. Wird in den sonnenreichen Stunden mehr Strom produziert, als verbraucht, stehen zwei Optionen zur Verfügung: die Einspeisung ins öffentliche Netz gegen Vergütung oder das Speichern der zu viel erzeugten Energie, um diese zu einem späteren Zeitpunkt selber verbrauchen zu können.
Häufig kämpfen Photovoltaiklösungen aber auch mit Herausforderung wie z.B. der wirtschaftlichen Tragfähigkeit, der Flächenbedarf oder Verschmutzung und Verschattung.
| wirtschaftliche Tragfähigkeit | in Kürze lässt sich zusammenfassen: umso größer eine Photovoltaikanlage ist, desto wirtschaftlicher kann sie betrieben werden. Das hängt damit zusammen, dass manche Bauteile wie der Wechselrichter unabhängig von der Anlagengröße benötigt werden. Der Preis des Wechselrichters macht bei einer kleinen Anlage prozentual aber mehr aus als bei einer großen Anlage. |
| Flächenbedarf | Aufgrund der meist rechteckigen Form der Photovoltaik-Module ist das Satteldach ohne Kamin, Gauben, Fenster o.Ä. auf der Sonnenseite häufig perfekt geeignet. Ist die Fläche zu klein oder muss ein Mosaik um Hindernisse herumgelegt werden, leidet nicht nur die Optik sondern auch der Ertrag. Je nach System kann es bereits ausreichen, wenn ein Panel verschattet ist, dass die Gesamtleistung insgesamt auf das schwächste Glied angepasst wird. |
| Sonnenausrichtung | Ein Haus steht, wie es ist und lässt sich nicht einfach so drehen, um eine bessere Sonneneinstrahlung zu erreichen. Teilweise kann durch bestimmte Ständerwerke oder Motoren Abhilfe geschaffen werden. Hierbei entstehen jedoch zumindest einmalige Zusatzkosten. |
| Verschattung | Neben Bauteilen vom Haus (Gauben, Kamin, Satelittenschüssel etc.) können z.B. auch Bäume, Straßenlaternen oder Nachbargebäude für Verschattung sorgen. Sind nur einzelne Panele betroffen, kann z.B. ein separater Stream Abhilfe schaffen – allerdings entstehen hier einmalige Zusatzkosten. |
| Verschmutzung | Schnee, Staub und Schmutz reduzieren die Leistungsfähigkeit einer PV-Anlage. Wird die Anlage regelmäßig gereinigt? Ist eine Reinigung überhaupt ohne Weiteres möglich? |
| Erlaubnis | Als Mieter benötigen Sie die Erlaubnis vom Vermieter und als Teileigentümer von der Wohnungseigentümergemeinschaft. |
Bisher waren Stromspeicher optionale Zusatzkomponenten für Photovoltaikanlagen. Mittlerweile sind Stromspeicher zum zentralen Element geworden, das auch ohne eigene Photovoltaikanlage wirtschaftlich betrieben werden und bis zu 50% Stromkosten einsparen kann. Die Lösung: intelligente Stromspeicher.
Intelligente Stromspeicher nutzen einfach gesagt das früher bekannte System der Nachtspeicherheizung. Wie der Name schon sagt, wurden Nachtspeicherheizungen in der Nacht ‚geladen‘ bzw. aufgeheizt – also dann, wenn wenig Nachfrage nach Strom bestand und dieser günstig verfügbar war. Allerdings sind Nachtspeicherheizungen ein geschlossenes System. Strom rein -> heizen -> Strom rein -> heizen usw. Der verbrauchte Strom konnte also nur fürs Heizen und nicht für andere E-Geräte genutzt werden.
Der intelligente Stromspeicher nutzt moderne Algorithmen und lässt sich individuell auf Ihren Bedarf anpassen. Es kann sowohl Strom selbst produziert und gespeichert werden mittels Photovoltaik. Und/ oder es wird in den günstigen Zeitfenstern mittels dynamischen Stromtarif Strom geladen, damit dieser in den benötigten Zeiten zur Verfügung steht. So kaufen Sie bestenfalls ausschließlich dann Strom, wenn er am günstigsten ist und müssen Ihr Nutzungsverhalten dabei nicht anpassen.
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